Ich-Sinn, Du-Sinn, Zeit-Sinn….
– um ganz andere Sinnes- und Sinnerfahrungen geht es in diesen Ausstellungsräumen zum Thema Zeit und Resonanz. Hier kannst Du viel über Dich und Dein Leben in Zeit und Raum herausfinden.
Die inhaltliche Konzeption stammt von Prof. Dr. Hartmut Rosa. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Künstler Simon Stiegeler sowie dem „Tüftler“ Matthias Wild.
Der international renommierte und mehrfach für seine Arbeit ausgezeichnete Soziologe und Bestsellerautor Hartmut Rosa ist in Grafenhausen verwurzelt und Ehrenbürger der Gemeinde.
Was heißt hier eigentlich Zeit?
Dieser Frage gehen die einzelnen Erlebnisstationen im Zeit-Raum auf die Spur.
Was heißt hier eigentlich Resonanz?
Dieser Frage kannst Du im Resonanz-Raum auf den Grund gehen. An mehreren Erlebnisstationen wird hier die von Hartmut Rosa entwickelte und international sehr beachtete Resonanztheorie anschaulich gemacht.
Prof. Dr. Hartmut Rosa ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Sozialtheoretiker, der für seine wissenschaftliche Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Er lehrt Allgemeine und Theoretische Soziologie in Jena und ist zudem Direktor des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt...
Internationales Renommee erlangte er durch seine Theorie der sozialen Beschleunigung sowie das Konzept der Resonanz, mit dem er gelingende Weltbeziehungen beschreibt. Rosa verbindet soziologische Analyse mit gesellschaftskritischen und philosophischen Fragen des modernen Lebens. In seinem neuesten Werk „Situation und Konstellation: Vom Verschwinden des Spielraums“ kritisiert er die zunehmende Blockade menschlichen Handelns durch technokratische Strukturen und den „deutschen Regelwahn“.
Wie kommt nun so ein hochkarätiger Soziologe dazu, in einem kleinen Ort im Hochschwarzwald ein Projekt zu starten? Eigentlich ganz einfach: Hartmut Rosa ist in Grafenhausen aufgewachsen und fühlt sich hier verwurzelt. Immer wenn es sein eng gesteckter Terminplan erlaubt, kommt er an seinen Zweitwohnsitz in Grafenhausen, wo er sich als Ehrenbürger nach wie vor ehrenamtlich engagiert. Nach vielen Gesprächen und Überlegungen stellte er sich als Ideengeber für die Themenbereiche Zeit und Resonanz im Schwarzwaldhaus der Sinne zur Verfügung. Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit Holzbildhauer Simon Stiegeler und Planer Matthias Wild.
Der in Grafenhausen ansässige Bildhauer, Zeichner und Gestalter hat nach einer Holzbildhauerlehre in Österreich ein Kunststudium in Freiburg absolviert. 2001 zog es ihn in die Heimat zurück, wo er zusammen mit Frau und Mutter die elterliche Holzschnitzerei führt. In Stiegelers Kunstwerkstatt entstehen aus der Symbiose von Schwarzwälder Tradition und Moderne vielfältige Unikate und Kleinserien...
Außerdem stattet er Narrenzünfte und Fastnachtsgruppen mit seinen handgefertigten Holzmasken aus. Seine Kunstwerke wurden schon in zahlreichen Ausstellungen und bei Symposien im In- und Ausland präsentiert.
2010 präsentierte Simon Stiegeler seine Arbeiten als Vertreter Baden-Württembergs an der Weltausstellung EXPO 2010 SHANGHAI - ein Höhepunkt seines bisherigen künstlerischen Schaffens. 2012 erhielt er für den Bienen-Erlebnispfad „via apis“ den Innovationspreis des Landkreises Waldshut. 2014 wurde er zum Heimatbotschafter des Hochschwarzwaldes ernannt. Seit 2019 gestaltet er den Siegerpokal für die TV-Sendung "The Masked Singer Germany". In seinem Heimatort verwirklicht sich der Künstler mit dem gestalterischen Gesamtkonzept des Schwarzwaldhaus der Sinne sowie als Mitinitiator und Organisator des Künstlersymposiums SKULPTUREN IM PARK und der Benefiz-Aktion „Dorf der 1000 Sterne“.
Über die menschlichen Sinne kann der selbständige Marketing-Berater Matthias Wild stundenlang Spannendes erzählen. Und gerne verblüfft er seine Mitmenschen mit besonderen Phänomenen. Wenn dann noch der Spieltrieb und die Lust am Basteln und Ausprobieren so ausgeprägt sind wie bei ihm, kommen so beeindruckende Erlebnis- und Experimentierstationen wie im Schwarzwaldhaus der Sinne dabei heraus...
Vorbild dafür war „Das Haus der kleinen Wunder“ in Bischofsheim in der Rhön, dass aufgrund einer Initiative von Matthias Wild im Jahr 2007 eröffnet wurde. Es lud die Besucher zu Experimenten rund ums Sehen, Riechen, Fühlen und Hören sowie zum Lösen von Denkaufgaben ein. Dabei entstanden völlig neue Sinneserfahrungen.
Auf Anregung des Bürgermeisters Christian Behringer plante Matthias Wild auch in Grafenhausen ein Erlebnismuseum, das sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ein intensives Eintauchen in die Welt der Sinne ermöglicht. Nach seinen Vorgaben haben die Mitarbeiter des örtlichen Bauhofes die Exponate aufgebaut, die später noch um Experimentierstationen zu den Themen Zeit und Resonanz ergänzt wurden.
Die Einrichtung des Resonanzraumes wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung aus dem europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes. (ELER)
Schwarzwaldhaus der Sinne Erklärung zur Barrierefreiheit
We firmly believe that the internet should be available and accessible to anyone, and are committed to providing a website that is accessible to the widest possible audience, regardless of circumstance and ability.
To fulfill this, we aim to adhere as strictly as possible to the World Wide Web Consortium’s (W3C) Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) at the AA level. These guidelines explain how to make web content accessible to people with a wide array of disabilities. Complying with those guidelines helps us ensure that the website is accessible to all people: blind people, people with motor impairments, visual impairment, cognitive disabilities, and more.
This website utilizes various technologies that are meant to make it as accessible as possible at all times. We utilize an accessibility interface that allows persons with specific disabilities to adjust the website’s UI (user interface) and design it to their personal needs.
Additionally, the website utilizes an AI-based application that runs in the background and optimizes its accessibility level constantly. This application remediates the website’s HTML, adapts Its functionality and behavior for screen-readers used by the blind users, and for keyboard functions used by individuals with motor impairments.
If you’ve found a malfunction or have ideas for improvement, we’ll be happy to hear from you. You can reach out to the website’s operators by using the following email
Our website implements the ARIA attributes (Accessible Rich Internet Applications) technique, alongside various different behavioral changes, to ensure blind users visiting with screen-readers are able to read, comprehend, and enjoy the website’s functions. As soon as a user with a screen-reader enters your site, they immediately receive a prompt to enter the Screen-Reader Profile so they can browse and operate your site effectively. Here’s how our website covers some of the most important screen-reader requirements, alongside console screenshots of code examples:
Screen-reader optimization: we run a background process that learns the website’s components from top to bottom, to ensure ongoing compliance even when updating the website. In this process, we provide screen-readers with meaningful data using the ARIA set of attributes. For example, we provide accurate form labels; descriptions for actionable icons (social media icons, search icons, cart icons, etc.); validation guidance for form inputs; element roles such as buttons, menus, modal dialogues (popups), and others. Additionally, the background process scans all the website’s images and provides an accurate and meaningful image-object-recognition-based description as an ALT (alternate text) tag for images that are not described. It will also extract texts that are embedded within the image, using an OCR (optical character recognition) technology. To turn on screen-reader adjustments at any time, users need only to press the Alt+1 keyboard combination. Screen-reader users also get automatic announcements to turn the Screen-reader mode on as soon as they enter the website.
These adjustments are compatible with all popular screen readers, including JAWS and NVDA.
Keyboard navigation optimization: The background process also adjusts the website’s HTML, and adds various behaviors using JavaScript code to make the website operable by the keyboard. This includes the ability to navigate the website using the Tab and Shift+Tab keys, operate dropdowns with the arrow keys, close them with Esc, trigger buttons and links using the Enter key, navigate between radio and checkbox elements using the arrow keys, and fill them in with the Spacebar or Enter key.Additionally, keyboard users will find quick-navigation and content-skip menus, available at any time by clicking Alt+1, or as the first elements of the site while navigating with the keyboard. The background process also handles triggered popups by moving the keyboard focus towards them as soon as they appear, and not allow the focus drift outside it.
Users can also use shortcuts such as “M” (menus), “H” (headings), “F” (forms), “B” (buttons), and “G” (graphics) to jump to specific elements.
We aim to support the widest array of browsers and assistive technologies as possible, so our users can choose the best fitting tools for them, with as few limitations as possible. Therefore, we have worked very hard to be able to support all major systems that comprise over 95% of the user market share including Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera and Microsoft Edge, JAWS and NVDA (screen readers).
Despite our very best efforts to allow anybody to adjust the website to their needs. There may still be pages or sections that are not fully accessible, are in the process of becoming accessible, or are lacking an adequate technological solution to make them accessible. Still, we are continually improving our accessibility, adding, updating and improving its options and features, and developing and adopting new technologies. All this is meant to reach the optimal level of accessibility, following technological advancements. For any assistance, please reach out to